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cultivate the creative spirit

Mein Stil bin ich, wie ich mich entwickle

Mein Stil das bin ich, wie ich mich entwickle

Ich bin gerade aus Marrakesh zurück, wo ich an einem Malworkshop bei dem amerikanischen Künstler Nicholas Wilton teilgenommen habe, der seit einiger Zeit mein Mentor ist. Während dieser konzentreiten und doch so friedlich entspannten Tage hatte ich einige wunderbare Einsichten.

Es ist unglaublich, wie lange es dauert, bis eine Einsicht wirklich in den Zellen ankommt und Teil unseres Bewusstseins  und damit unserer Lebenshaltung wird.

Jeder kennt die Aussage Buddhas: Es gibt keinen Weg zum Glück, Glück ist der Weg. Wir knabbern alle an seinem Paradox und fühlen, dass wir uns noch diesseits befinden und unsere Umstände zu verändern suchen.

Das Geheimnis liegt im Prozess. Wir müssen den Prozess des Werdens lieben. Anderenfalls ist der Abstand zwischen dem, wo wir uns befinden und dem, wo wir innerlich fühlen hinzugehören, unerträglich weit. Der Abstand wird sich nie verringern, weil unser Horizont sich stetig erweitert, während wir uns entwickeln.

Als Künstlerin habe ich immer danach gesucht, was meine Originalität ist und was mich gegenüber anderen Künstlern ausmacht. Ich glaubte, ich dürfte erst ausstellen, wenn ich einen Stil gefunden hätte oder zumindest eine Richtung. Doch jeder Versuch mich einzugrenzen führte zu Frustration.

Während dieser intensiven Tage des Malens in der warmen Luft und unter einem Baum mit singenden Vögeln, konnte ich das Murmeln meiner Stimme hören oder fühlen. Sie wird hörbar, wenn man nicht so viel Druck macht.

Nicholas teilte mit uns seine Ansicht zum Thema Stil: Mein Stil ist wie ich mich entfalte. Mein Stil bin ich, wie ich mich entfalte.

In dieser Aussage liegt so viel Freiheit und Freude. Es hat Klick gemacht.

Es gibt diesen Prozess, der aus Erfahrung und Entdeckungen besteht, den wir annehmen müssen um die Reise zu geniessen. Wir müssen diese Veränderung in der Wahrnehmung mehrmals erfahren, bis es in den Zellen ankommt. Es macht den ganzen Unterschied aus. Es taucht alles in ein anderes Licht.

Upcoming show

Misty deep blue reflection

Die beiden Kunstvereine Lörrach und Weil am Rhein laden zu einer Gruppenausstellung am 17.6.2017 im Stapfelhus, in Weil am Rhein ein. Das Thema „Reflektionen“ wurde in den Kunstvereinen ausgeschrieben und 20 Künstler erhielten den Zuschlag.
Ich freue mich sehr, eine der gewählten Künstlerinnen zu sein!
Ich lade Sie sehr herzlich zu der Vernissage am Freitag, den 16.06.2017 um 19 Uhr ein.
Die Ausstellung dauert bis zum 16.07.2017. Öffnungszeiten: Samstag 15 – 18 Uhr, Sonntag 14 – 18 Uhr.

Wie Sie wissen, begleitet mich das Thema Wasser schon einige Jahre.

Bei dem von mir ausgestellten Gemälde handelt es sich um eine Draufsicht auf eine Wasseroberfläche eines Seerosenteiches. Ich fühle mich durch die abstrakte Formensprache der Blätter angezogen. Die Schilfblätter sind Diagonalen, die sich kreuzen und das Bild einrahmen. Bewusst steht die gestische Malweise im Gegensatz zu der dünn lasierten Partie der beiden versunkenen sternförmigen  Papyrusblätter.
Auf der einen Seite spiele ich mit der Suggestivkraft der Malerei, die vermag ein natürliches Abbild vorzutäuschen, auf der anderen Seite spiele ich mit der Freiheit der Malerei als eigenständige Kraft. Ich möchte der Malerei immer mehr Gewicht geben, weil sie die Sichtbarkeit transzendiert.
Wasser bleibt eines der faszinierensten Elemente für mich, ja auch mysteriös.

Playfullness and professionalism

Playfullness and professionalism

While I was looking back to the fruits of the last year I made an interesting observation.
Becoming a pro and inviting playfullness  in my art practice came hand in hand.
We think that getting serious means skipping the playful part and work harder. But the truth is that`s the other way around. Famous designer Charles Eames said this in wonderful short way:
„Take your pleasures seriously!“
With the Roos Schuring Online Class I started a way to professionalize my art career. http://sellmoreartonline.com/
It started in October 2015 and for one whole year I had access to the learning videos on the platform.
With the help of my dear brother I set up a new wordpress hompage in December 2015. It was really a high learning curve for me. Meanwhile I opened for social media too, accepting that it is an important column in the marketing of today. Only one task I haven`t faced yet: create an online shop for my art. Honestly it is too engaging for me at the moment while my money job consumes lots of my energy.
At the same moment, in December 2015, while I was searching for some examples for nicelooking homepages I bumped into the site of Nicholas Wilton. It was on Pinterest that I liked his paintings which led me to his website: http://www.nicholaswilton.com/
By the way, that reminds me that I have to do this too: create a Pinterest account for insahoffmann.com!!
Well, and then I booked another online class and that one blew me away. It is the Art2Life Class which gave my art an enormous push forward.

 

 

 

Today I had this incredible exciting insight:
Becoming more professional means to create open spaces for playfullness because from that state the best ideas and solutions arise. It means that we consciously block time for ourselves in the midst of daily routine and expectations of others. To play as an adult is an act of self confidence.

connecting the dots

Malen ist wie Zöpfe flechten

 

Ich sprach heute mit meiner Künstlerfreundin über unser Ringen, unser eigenes Leben und unser Werk zu entschlüsseln. Ohne tieferes Verständnis bleiben unsere Handlungen bedeutungslos für uns. Wir versuchen uns einen Reim darauf zu machen, was wir machen und wieso. Nicht nur als Künstler macht man im Leben Dinge, die keiner offensichtlichen Logik folgen.

Ich raufe mir hin und wieder die Haare, warum ich anstatt schön gradlinig an einer Sache dran zu bleiben, immer rechts und links ausschere und die unebenen Nebenwege wähle.

Es liegt nahe, dieses Verhalten als Unbeständigkeit zu sehen. Aber aus einer weiteren Perspektive heraus betrachtet, ergibt sich vielleicht doch ein Zusammenhang.

Mir fiel dazu ein, wie ich als Kind gelernt habe, Flechtzöpfe zu malen. Es ist ein Trick. Am Anfang zeichnet man einfach in mehreren Reihen 3 Striche nebeneinander. Dann verbindet man die Reihen mit diagonalen Strichen.

So stelle ich mir meine eigene Arbeit auch vor: ich fertige Sequenzen von Bildern, die parallel entstehen. Stillleben, Landschaften, Abstraktion. Oberflächlich gesehen sehr unterschiedlich.

Interessant wird es, wenn sichtbar wird, dass die losen Teile zu einem ganzen zusammengeflochten werden.

Das brachte mich zu dem Zitat von Steve Jobs „Connecting the dots“, das in der berühmten Stanford Rede vorkommt.

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